Die Vereine und ihre Maskottchen
Es gibt in Deutschland 14 Profi-Eishockeyvereine, die sich in der DEL (Deutsche Eishockey Liga), die seit 1995 die Eishockey Bundesliga ablöste, zusammenschließen.
Seit 1994 ist es üblich, dass sich die einzelnen Vereine Tiernamen geben. Diese Sitte haben sich die einzelnen Vereine von der NHL, der amerikanisch-kanadischen National Hockey League, abgeguckt. Am bekanntesten unter ihnen sind wohl die Eisbären Berlin, gefolgt von den Adlern Mannheim. Beide haben als Rekordmeister je fünf Meistertitel gewonnen.
Der einzige Verein, der bis heute keinen Beinamen trägt, ist der EHC München.
Auffallend ist, dass die gewählten Tiere oft aus kalten Regionen stammen und somit eine direkte Assoziation mit der Sportart auf dem Eis herstellen. So z.B. die Eisbären, die Pinguine oder die Ice Tigers. Außerdem wurden hauptsächlich Tiere herangezogen, die für Stärke, Aggressivität und Energie stehen. Tiere wie Panther, Löwen, Haie oder Adler verbindet man mit Willenskraft, Kampfeslust und Siegesmut. Ein weiterer pragmatischer Grund, warum die Wahl des Beinamens oft auf ein Tier fällt, ist wohl die damit verbundene bessere Vermarktung des Vereins. Tiere bieten sich für Merchandise-Zwecke wunderbar an und außerdem erhält man mit dem Namen direkt das passende Maskottchen des Vereins hinzu.
Typisch im Eishockey sind nämlich die Maskottchen, die die Mannschaften zu jedem Heimspiel begleiten. Sie stehen am Spielfeldrand, sorgen für gute Laune unter den Fans und feuern ihr Team an. Meist sind die Maskottchen nach den Namensgebern des Vereins gewählt. So haben die Eisbären Berlin natürlich einen Eisbären namens Bully im Schlepptau, die Kölner Haie bringen ihren Hai Sharky mit und die Krefeld Pinguine werden von Kevin, dem Pinguin, unterstützt.