Die Kölner Haie

Aus dem Kölner EK ist im Jahre 1972 der Kölner EC (KEC) entstanden. Bereits damals legte sich die Mannschaft den tierischen Beinamen "die Haie" zu und sogar das Vereinslogo beinhaltete bereits einen Hai. Die Kölner Haie waren schon zu Beginn sehr erfolgreich und schon im ersten Jahr ihres Bestehens gelang dem Verein der Aufstieg in die Bundesliga.

Doch der Erfolgskurs hielt nicht lange an, der Verein feierte keine Erfolge mehr und die Zuschauer blieben aus. Trotzdem holte der Vereinsvorstand den legendären Gerhard Kießling und seinen Sohn Udo als Trainer ins Boot und schon ein Jahr später, im Jahre 1977, gewannen die Haie die Deutsche Meisterschaft.

Als 1995 die DEL gegründet wurde, waren die Kölner Haie der erste Titelträger der Meisterschaft. Insgesamt können sie mit Stolz auf acht nationale Meisterschaften und einen Pokalsieg schauen. Die Kölner Haie sind heutzutage ein gefürchteter Gegner und einer der bekanntesten Eishockey-Clubs in Europa. Zudem können sie die größte und modernste Veranstaltungshalle, die frühere "Kölnarena", die 2008 in "Lanxess Arena" umgetauft wurde, ihr Zuhause nennen. Die Arena ist zusammen mit ihren Haien Besuchermagnet Nummer eins. Schon 2008 überschritten die Haie-Besucher in der Arena die 4 Millionen Marke und mit Stolz blickt der KEC auf einen Zuschauerschnitt von ca. 12.600 pro Heimspiel.

Die "Jung-Haie", wie die Nachwuchsspieler früher genannt wurden, gehören zu den erfolgreichsten Nachwuchs-Ausbildungsstätten des Eishockeys. Im Verein wird sehr viel wert auf die Förderung junger Spieler gelegt und regelmäßig werden ausgebildete Jungspieler in das Profiteam übernommen.